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	<title>against ourselves &#187; Politik</title>
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		<title>Merkel und die Quote. Wieso, wesshalb, warum?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 20:55:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kopfweh]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Der „General-Anzeiger“ liegt ausgebreitet auf meinem Tisch und er ruft mir gerade zu, auch einmal über die aktuelle politische Lage zu schreiben.
Eins nehme ich vorweg, ich werde mich nicht zu der Lage in Ägypten oder Tunesien äußern, dass sollen lieber die Berufsjournalisten machen, welche jahrelang, außer Touristeninformationen und Hotelbewertungen, nichts über die Länder an der afrikanischen Küste des Mittelmeeres berichtet haben.
Vielmehr interessiert mich einer der unteren Artikeln, den die Zeitung von der Deutschen Presse Agentur (DPA) übernommen hat. „Merkel sagt Nein zur Frauenquote“
Eine interessante Überschrift nicht nur weil unsere Kanzlerin, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://againstourselves.de/wp-content/uploads/2011/02/merkel_schroeder_HA_589262c.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-502" title="merkel_schroeder_HA_589262c" src="http://againstourselves.de/wp-content/uploads/2011/02/merkel_schroeder_HA_589262c-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Der „General-Anzeiger“ liegt ausgebreitet auf meinem Tisch und er ruft mir gerade zu, auch einmal über die aktuelle politische Lage zu schreiben.</p>
<p>Eins nehme ich vorweg, ich werde mich nicht zu der Lage in Ägypten oder Tunesien äußern, dass sollen lieber die Berufsjournalisten machen, welche jahrelang, außer Touristeninformationen und Hotelbewertungen, nichts über die Länder an der afrikanischen Küste des Mittelmeeres berichtet haben.</p>
<p>Vielmehr interessiert mich einer der unteren Artikeln, den die Zeitung von der Deutschen Presse Agentur (DPA) übernommen hat. „Merkel sagt Nein zur Frauenquote“<br />
Eine interessante Überschrift nicht nur weil unsere Kanzlerin, Ursula von der Leyen wieder gegen eine Wand laufen lässt sondern auch, weil sie überhaupt in der Lage ist „Nein“ zu sagen. Gut in dem Fall war es Steffan Seibert, ihr Regierungssprecher, der es verkündet hat, aber trotzdem ist es eine reife Leistung.</p>
<p>Aber um noch einmal darauf zurück zu kommen, warum hat sie das gemacht? Frauenquoten werden von einem Großteil der Bevölkerung als notwendig angesehen und auch ihr Parteiprofil,  hätte sie damit stärken können, sogar der CSU hätte sie in diesem Fall geholfen, die nächste Landtagswahl ist nicht mehr weit und die CSU will ihre absolute Mehrheit wieder.</p>
<p>Ist es einzig und allein um von der Leyen wieder zu stutzen, oder ist es um die CDU einfach von anderen Parteien abzugrenzen. Auch hat die CDU eine Wirtschaftsfreundliche Politik versprochen, womit sie mit der Frauenquote in Erklärungsnot kämen. Aber wenn man sich die Umfragewerte der FDP anschauen, könnte man auch denken, dass die CDU mit ihrer Angleichung an die FDP diese über die 5% Hürde hiefen möchte, was auch die Ablehnung der Quote erklären würden. Wie gern wäre ich im Kanzleramt gewesen, als sie, ihr Regierungssprecher und ihre Berater diese Strategie ausarbeiteten. Am Ende steht jedoch weder von der Leyen noch Frau Schröder in der Zeitung &#8211; es ist nur wieder einmal Angela Merkel.</p>
<p>Wie auch immer, ich halte die Quote für richtig und notwendig. Lange kann die Politik diese auch gar nicht verhindern. Erstens weil irgendwann jeder darauf kommen wird, dass fast jedes europäisches Land diese hat und weil Frauen als Wählerschicht und auch für die Wirtschaft viel zu wichtig sind.</p>
<p>Am Ende steht aber weder die FDP, die die Hilfe der Kanzlerin brauchte um sich durchzusetzten, noch Famillienministerinn Schröder, die sich mit ihrer freiwilligen Quote ebenfalls nicht durchsetzen konnte. Von Von der Leyen ganz zu schweigen. Am Ende steht nur noch Angela Merkel die wieder einmal gezeigt hat, wer der Mann im Haus ist.</p>
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		<title>&#8220;Yes Men&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 06:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Yes Men“? Ist das der nächste Wahlspruch von US-Präsident Obama? Nein. „The Yes Men“ ist eine Gruppe von Menschen, die sich auf etwas besondere Art und Weise engagieren. Die zwei führenden Mitglieder Jacques Servin und Igor Vamos bezeichnen ihre Aktionen als „Identitätskorrektur“ („identity
correction“) .
Bei ihren Aktionen fälschen die beiden Internetseiten und geben sich als Leiter großer Konzerne aus. So bekommen sie immer wieder Einladungen zu großen Konferenzen und Versammlungen. Dort halten die „Yes Men“absurde Reden um ironisch auf die Gier der wahren Konzernbesitzer und ihrem wachsenden Einfluss auf Politik und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Yes Men“? Ist das der nächste Wahlspruch von US-Präsident Obama? Nein. „The Yes Men“ ist eine Gruppe von Menschen, die sich auf etwas besondere Art und Weise engagieren. Die zwei führenden Mitglieder Jacques Servin und Igor Vamos bezeichnen ihre Aktionen als „Identitätskorrektur“ („identity<br />
correction“) .</p>
<p>Bei ihren Aktionen fälschen die beiden Internetseiten und geben sich als Leiter großer Konzerne aus. So bekommen sie immer wieder Einladungen zu großen Konferenzen und Versammlungen. Dort halten die „Yes Men“absurde Reden um ironisch auf die Gier der wahren Konzernbesitzer und ihrem wachsenden Einfluss auf Politik und Wirtschaft aufmerksam zu machen. Doch traurigerweise verstehen nicht alle Konferenzteilnehmer diese Ironie “ und denken, die „Yes Mn“ würden wirklich ihre absurden Ideen vertreten. Sie wundern sich nicht einmal darüber, als die Wirtschaftspolitik Hitlers gelobt wurde.. Da so wenig Reaktionen auf ihre Vorträge kommen, werden die „Yes Men“ immer dreister. Zitat: “Lassen wir den Sklaven doch<br />
einfach in seiner Heimat, sagen wir Gabun. In Gabun kann man ihn für 10 Dollar für zwei Wochen mit Lebensmitteln versorgen, nicht nur für einen Tag. 250 Dollar reichen für ein Jahr Unterkunft, nicht nur für einen Monat, 50 Dollar reichen für eine lebenslange Versorgung mit Kleidung! Gesundheitsvorsorge ist ebenfalls sehr viel günstiger. Zusätzlich können Jugendliche ohne schwere Auflagen eingestellt werden.“ Selbst bei den<br />
absurdesten Vorstellungen und Ideen wunderte sich keiner der Zuhörer. Es ist wirklich erschreckend, wie in der Wirtschaft die verrücktesten und auch unmenschlichsten Ideen einfach akzeptiert und hingenommen werden. Teilweise sogar Ideen, deren Verwirklichung<br />
eine Verletzung der Menschenrechte, sowie andere zum Beispiel umweltschädigende Folgen mit sich ziehen würde.<br />
Teilweise erreichten die „Yes Men“ fast direkt ihr Ziel. Vor etwa 20 Jahren gab es einen Vorfall in Bhopal (Indien), bei dem tausende Menschen durch einen chemischen Unfall ums Leben kamen oder schwer verletzt wurden. Obwohl es eindeutig die Schuld der Firma Dow Chemical war, gab sie es nie zu. Im Jahr 2004 verkündete einer der „Yes Men“ unter dem falschen Namen Andy Bichlbaum als angeblicher Vertreter der Firma Dow Chemical vor laufenden BBC-Kameras, dass sie ihre Schuld zugeben würden. Die Opfer der Katastrophe sollten endlich die Endschädigungszahlungen erhalten, auf die sie so lange hätten warten müssen. Augenblicke danach fiel der Wert der Aktienkurse der Firma drastisch. Dow Chemical konnte sich leider nicht wehren und „The Yes Men“ verklagen, da dies ein Geständnis ihrerseits nach sich ziehen würde und einen noch höheren Schaden für sie hätte.<br />
Wie wir hier sehen, verstehen also manche Manager, Firmenbesitzer und Aktionäre nichtmal ein bisschen Ironie.</p>
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		<title>Enemy spotted: Feindbild Politiker</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 23:29:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kopfweh]]></category>
		<category><![CDATA[Feindbild]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Politiker &#8211; Ekelerregende Geschöpfe die nur persönliche oder erkaufente Ziele verfolgen, gegen den Willen der Bevölkerung handeln und über Dinge abstimmen von denen Sie keine Ahnung haben.
Kurzum: Sie machen die Welt nicht besser sondern schlechter!
Ist nicht so unsere mal mehr, mal weniger ausgeprägte Vorstellung von Politikern?
Es gibt nur ein Problem: In vielen (nicht allen &#8211; vielleicht sogar nicht mal in der Mehrheit!) der Fällen liegen wir mit unserem Vorurteil einfach falsch! Das mögen wir bei unserer jetzigen Regierung nicht einsehen aber betrachtet man die letzten Jahrzehnte so lässt sich ziemlich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://againstourselves.de/wp-content/uploads/2010/07/2305639778_687aa89429_b.jpg"></a><a href="http://againstourselves.de/wp-content/uploads/2010/07/2305639778_687aa89429_b.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-7" title="2305639778_687aa89429_b" src="http://againstourselves.de/wp-content/uploads/2010/07/2305639778_687aa89429_b-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Politiker &#8211; Ekelerregende Geschöpfe die nur persönliche oder erkaufente Ziele verfolgen, gegen den Willen der Bevölkerung handeln und über Dinge abstimmen von denen Sie keine Ahnung haben.<br />
Kurzum: Sie machen die Welt nicht besser sondern schlechter!</p>
<p>Ist nicht so unsere mal mehr, mal weniger ausgeprägte Vorstellung von Politikern?</p>
<p>Es gibt nur ein Problem: In vielen (nicht allen &#8211; vielleicht sogar nicht mal in der Mehrheit!) der Fällen liegen wir mit unserem Vorurteil einfach falsch! Das mögen wir bei unserer jetzigen Regierung nicht einsehen aber betrachtet man die letzten Jahrzehnte so lässt sich ziemlich sicher sagen: Wir leben immer noch! Dabei wurden doch auch schon früher schreckliche Entscheidungen getroffen  oder nicht?</p>
<p>Warum haben wir also ein so schlechtes Bild von unserer Vertretung in der Regierung?</p>
<p>Nehmen wir zur Beantwortung ein fiktives Beispiel: Das Rasen auf deutschen Autobahnen.</p>
<p>Sollte unsere Regierung dieses wunderschöne Verkehrszeichen Nummer 282 abschaffen wäre ganz klar die Hölle los! Nimmt man in unserem Beispiel jetzt aber mal an, eine knappe Mehrheit der Bevölkerung wäre, unrealistischerweise, für die &#8211; bescheuerte -  Abschaffung:  Selbst dann hätten wir 2 Tage nach dem Verbot einen Volksaufstand und jeder Feind des Schildes würde denken er stände alleine da mit seiner Meinung.</p>
<blockquote><p>Notiz: DasVerkehrszeichen Nr. 282 ist dieses Wunderschöne weiße mit den 5 diagonalen Strichen von unten links nach oben recht. Seine Bedeutung: Ende sämtlicher Streckenverbote. Für viele Autofahrer wohl das schönste Zeichen auf deutschen Straßen. <a href="http://www.againstmyself.de/wp-content/uploads/2010/07/120px-Zeichen_282.svg_.png"><img title="120px-Zeichen_282.svg" src="http://www.againstmyself.de/wp-content/uploads/2010/07/120px-Zeichen_282.svg_.png" alt="" width="120" height="120" /></a></p></blockquote>
<p>Warum wäre das so? Warum würde sich die eigentliche Mehrheit wie eine Minderheit fühlen?</p>
<p>Meine Erklärung ist relativ einfach: Die Menschen die mit dem Verbot einverstanden sind und es unterstützen haben ihr Ziel erreicht, freuen sich und schlürfen einen kühlen Cocktail auf ihrer Terasse<span style="text-decoration: line-through;"> während die Sonne ihren sowieso schon komischen Kopf brät.</span> Die Verkehrszeichen Nr. 282-Liebhaber werden allerdings ihre Kampfausrüstung vom verstaubten Dachboden holen und sich für eine Machtübernahme rüsten! Leserbriefe werden geschrieben werden- Zeitung, Fernsehen und Radio werden von Berichten über die Vorzüge vom Schild überquillen und egal wo man hingeht werden die Schild-Unterstützer sich lautstark über die inkompetente Regierung aufregen!</p>
<p>Das Problem ist: Die Menschen die gegen die Pläne der Regierung sind haben die angewohnheit viel lauter schreien zu können als die Regierungsunterstützer.</p>
<p>Folglich werden alle Menschen nur noch von der dummen Regierung lesen, die solch vernünftigen Schilder hat verbieten lassen und schon wird eine Minderheit so hochgepusht, dass sie plötzlich eine Mehrheit ist!</p>
<p>Ganz egal was Politiker also entscheiden: Sobald man das Thema kontrovers diskutieren kann haben sie verloren! Denn die Gegner werden lauter schreien als die Unterstützer und im Hinterkopf der Bevölkerung wird sich das Bild vom Politiker, der sich einen Dreck um die Bevölkerung schert, verstärken.</p>
<p>Die Folge, dass man sich Politiker im Umkehrschluss nur noch um uninteressante Themen kümmern, stellt jedoch leider keine befriedigende Lösung dar.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/reway2007/2305639778/sizes/l/">Vorschaubild</a> ist von <a href="http://www.flickr.com/photos/reway2007/">reway2007</a></p>
<p>Bild vom Verkehrszeichen ist gemeinfrei.</p>
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